Optionsscheine
Verbriefte Bezugsrechte an Wertpapieren, Devisen etc.
Optionsscheine (=Warrants) sind per Definition spekulative Finanzinstrumente, mit denen Trader auf steigende oder fallende Kurse setzen können. Optionsscheine berechtigen Trader, zu einem festgelegten Zeitpunkt einen Basiswert (z.B Aktien oder Währungen) zur einem festgesetzten Preis während einer ebenso vorab festgelegten Zeitspanne zu kaufen oder verkaufen.

Gegenüber dem Direktkauf von Basiswerten haben Optionsscheine den Vorteil, dass sie bereits mit wenig Investitionskapital in Verbindung mit einem Hebel gute Gewinne erzielen können.

Merkmale von Optionsscheinen

Basiswert: Ist der dem Optionsschein zugrunde liegende Wert z.B. einer Aktie
Bezugsverhältnis: Menge der nötigen Optionsscheine zum Kauf z.B. einer Aktie ( z.B. 5 OS = 1 Aktie)
Ausübungspreis: Der Preis, zu dem das Optionsrecht ausgeübt werden kann.
Laufzeit: Der Zeitraum, in dem das Optionsrecht ausgeünt werden kann
Handelsform: Kauf (Call-Option) oder Verkauf (Put-Option)


"Call"-Option

Die Call-Option entspricht einem Kaufrecht! Der Trader spekuliert auf einen Kursanstieg des Basiswertes und erwirbt mit dem Optionsschein das Recht, die Lieferung zu einem vorab bestimmten Preis "zu verlangen".


"Put"-Option

Die Put-Option entspricht einem Verkaufsrecht! Der Trader spekuiert auf einen Kursverfall des Basiswertes und erwirbt mit dem Optionsschein das Recht, den Basiswert an den Emittenten abzugeben. Dies bedeutet, daß sich der Emittent verpflichtet, den Basiswert zur einem vorab festgelegten Preis zurück zu kaufen.